Wenn man „geangelt“ wird

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Wenn jemand über Phishing spricht, dann handelt es sich in der Regel nicht um einen Sprachfehler eines Anglers, sondern eine moderne, elektronische Form des Trickdiebstahls. Da gibt es mittlerweile viele Formen, wie man über Ihren PC, Lap-Top oder gern auch über das Smartphone an Ihr Bestes kommen will. Ihr Geld. Ohne groß ins Detail zu gehen, sollte man sich an 6 Grundregeln in Sachen Sicherheit halten.

1. Software regelmäßig aktualisieren
2. Immer Sinnhaftigkeit hinterfragen
3. Vorsicht bei E-Mail-Anhängen
4. Bei Online-Banking nur über die Seite der Bank einloggen
5. Die Bank ruft niemals bei Ihnen an und fragt nach Zugangsdaten!
6. Im Zweifel bei der Bank anrufen!

Als ich im Bekanntenkreis erfahren habe, wie Viele schon einmal Opfer einer Phishing-Attacke geworden sind, war ich überrascht, denn wir gehen doch mittlerweile alle so selbstverständlich und routiniert mit all den tollen Möglichkeiten des Online Shoppings, des Bezahlens im Internet oder den sozialen Medien um. Und trotzdem fallen Menschen auf die merkwürdigsten Tricks herein. Aktuell „Der falsche Microsoft Mitarbeiter“.
Man wird angerufen und es meldet sich ein angeblicher Mitarbeiter der Firma Microsoft. Dass derjenige mit unterdrückter Nummer angerufen hat, wird geflissentlich übersehen, obwohl dies schon ein KO-Kriterium sein muss. Er behauptet, dass der Computer mit einer Schadsoftware befallen sei. Man versucht, das Opfer zu überreden, einen Zugang zum Computer, ähnlich einer Fernwartung zuzulassen. Dann wird häufig empfohlen, eine bestimmte Software zum Säubern des Rechners herunter zu laden. Manchmal sogar kostenpflichtig, um das Ganze seriöser wirken zu lassen. Über diese Software erhalten die Täter dann Zugriff auf den Rechner und schlimmsten Falls auf Konten oder Passwörter. Neuerdings sogar, um die Inhaber zu erpressen. Zahlst Du kein Geld, bleibt Dein Rechner gesperrt.

Daher ganz einfach. Ausländische, anonymisierte oder einfach unbekannte Nummer? Auflegen oder abweisen. Mails, die ich nicht kenne oder die mir suspekt vorkommen? Löschen, Quarantäne oder melden. Und mittlerweile ist es nicht nur die übliche Masche wie: „Ihr PayPal Konto wurde gesperrt“ oder „wir müssen Ihre Zugangsdaten überprüfen.“ Die Versuche werden besser, in besserem Deutsch und mit glaubhafterem Design. Nicht reinfallen oder jemanden fragen, der sich damit auskennt.

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